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Life and Death - Twilight reimagined / Biss zum Morgengrauen - Biss in alle Ewigkeit / Stephenie Meyer (Booktrailer und Rezension)

Inhaltsübersicht
  1. Stell dir vor …
  2. Warum ich das Buch gelesen habe?
  3. Warum eine Geschichte neu erzählen?
  4. Wozu Worte? Booktrailer (nicht ganz ernst gemeint)
  5. Worum geht’s?
  6. Wie kam’s bei mir an?
  7. Was blieb offen?
  8. Was sonst?
  9. Wo kaufen?

Stell dir vor …

Stell dir vor, du wärst ein anderer.

Stell dir vor, du wärst ein Junge (falls du ein Mädchen bist) oder ein Mädchen (solltest du als Junge dich auf diese Seite verirrt haben).

Stell dir vor, du könntest dein Leben noch einmal leben. Als ein anderer. Als Junge (respektive Mädchen).

Wie würde dann dein Leben verlaufen?

Warum ich das Buch gelesen habe?

Ich habe viel Spaß daran, die Szenen, die ich schreibe, mal aus einem anderen Winkel zu betrachten. Was wäre, wenn anstatt Fleur Matthias diese Szene erleben würde? Würde er die ganze Situation, die Menschen drum herum genauso sehen, wie es Fleur gerade tut?

Allerdings ging ich bisher niemals so weit, eine komplette Geschichte auf den Kopf zu stellen. Als ich erfuhr, dass Stephenie Meyer den ersten Teil der Twilight-Saga neu erzählte und dabei die Geschlechter vertauschte, wollte ich natürlich wissen, wie das funktioniert hat.

Es funktioniert. Genauso gut (oder schlecht) wie im Original.

Aber lesen Sie selbst …

Noch eine Warnung vorweg: Hier geht es nicht um die Qualität der Geschichte. Hier geht es nur um den Vergleich der beiden Gender-Versionen.

Warum eine Geschichte neu erzählen?

Stephenie Meyer sah sich nach dem Erscheinen ihrer Bücher mit den Vorwürfen konfrontiert, ihre Bücher würden ein antiquiertes Frauenbild abgeben. Und so beschloss sie, ihren Kritikern zu zeigen, dass die Geschichte genauso auch mit einem männlichen Protagonisten und einem weiblichen Love Interest funktionieren würde.

… und natürlich spielte da der Gedanke des Marketings eine Rolle. Aber das ist nur meine Vermutung ;) Was soll’s, bei mir hat’s funktioniert. Auch wenn aus anderen Gründen (s.o.).

Wozu Worte? Booktrailer (nicht ganz ernst gemeint)

Booktrailer / Recension for Twilight Reimagined, Life and Death by Stephenie Meyer | Buchtrailer / Rezension für Biss in alle Ewigkeit von Stephenie Meyer, auf www.miraalexander.de

Worum geht’s?

Ich denke, ich verzichte auf die Zusammenfassung der Geschichte (wer mehr darüber wissen will, sieht sich einfach meinen Buchtrailer an ;) ). Im Großen und Ganzen entspricht sie dem Original (mit vertauschten Geschlechtern). Lediglich das Ende weicht von dem Original ab. Das liegt daran, dass Stephenie Meyer diesmal nur ein Buch geschrieben hat und nicht die komplette Reihe. Dadurch war sie gezwungen, weniger tief in die Geschichte einzutauchen und alle Stränge am Ende des Buches aufzulösen.

Wie kam’s bei mir an?

Eines vorweg: Die Geschichte funktioniert. Auch wenn sie wahrscheinlich hauptsächlich Mädchen ansprechen dürfte, die auf sensible Jungs und toughe(re) Mädels stehen.

Mein Problem war, dass mein Verstand tatsächlich bis zur Mitte des Buches zwar einwandfrei Edythe (resp. Edward im Original) als Figur vor mir sah, jedoch der Beau (resp. Belle) nach wie vor als ein Abklatsch von Belle erschien. Nur eben als ein Lulatsch.

Ich denke, das Problem lag an den vorgefertigten Bildern in meinem Kopf. So ähnlich, wenn man zuerst ein Buch liest (und sich die Figuren vorstellt) und erst dann die Verfilmung anschaut: Man wird zwangsläufig enttäuscht, weil die Schauspieler den Bildern im Kopf nicht entsprechen.

Das Ende kam ein wenig zu abrupt, doch das würde ich Frau Meyer nicht anlasten. Immerhin musste sie das Kunststück vollbringen, drei Bücher (plus das vorliegende) in einem einzigen aufzulösen. Das sehe ich im Gegensatz zu den anderen Kritikern nicht als Problem. Was wollen sie den? Dass Frau Meyer ihre komplette Buchreihe neu schreibt, nur mit vertauschten Geschlechtern? Wer will das lesen? Denn dieselben Kritiker bemängeln wiederum, dass es dieselbe Geschichte nur mit vertauschten Geschlechtern sei.

Ich bitte Sie, Stephenie Meyer hat nie etwas anderes behauptet! Ihr Ziel war ja gerade zu zeigen, dass die Geschichte so (also mit minimalen Änderungen) für beide Geschlechter funktioniert.

Ich bin mir sicher, wenn Frau Meyer die Geschichte mehr verändert und aufgepeppt hätte, würden dieselben Kritiker wieder schreien. Nur diesmal würde sie sich beschweren, dass Frau Meyer ihrem Vorhaben nicht gerecht wurde, zu zeigen, dass die Geschichte für beide Geschlechter funktioniert.

Was blieb offen?

Ehm, falls Ihnen nichts ausmacht, könnten Sie mir eine Frage beantworten:

Was sollte das mit der rätselhaften Fähigkeit des Beau (resp. Belle), als Mensch kleinste Mengen Blut auf größeren Distanzen zu riechen?

Habe ich da was verpasst? Oder hat das Frau Meyer tatsächlich offen gelassen?

Ich würde mich wirklich freuen, wenn irgendjemand mir diese Frage beantworten könnte.

Was sonst?

Ich habe übrigens das Ebook im Original gelesen (habe übersehen, dass die deutsche Version ebenfalls bald erscheinen würde), sodass ich weder etwas zur Qualität der Buchbindung noch zu der deutschen Übersetzung sagen kann.

Falls Sie Interesse an weiteren Rezensionen haben, abonnieren Sie einfach meinen Newsletter.

Wo kaufen?

Hier noch einige Links zu der englischen und der deutschen Version von „Biss zum Morgengrauen / Biss in alle Ewigkeit“.

Ihre Mira

Sie haben eine Anmerkung oder eine Anregung zu diesem Artikel? Ich freue mich über Ihren .