Skip to Main Skip to Footer
Back to Header Skip to Footer
← zurück zum Blog
Freitags-Song-Kalligrafie mit einer Illustration von Mira Alexander zu dem Lied Beautiful von Christina Aguilera.

Freitags-Song-Kalligrafie: Beautiful von Christina Aguilera

skip to Article →
Inhaltsübersicht
  1. Full Of Beautiful Mistakes
  2. Von Musik und ihren Bildern
  3. Referenzfotos und Skizzen
  4. Lessons learned: Kalligrafie
  5. Und zum Schluss
  6. Da fällt mir ein, ich habe noch mehr Cover versprochen

Full Of Beautiful Mistakes

Als Kind war ich ein Wildfang, dass auf jeden Baum kletterte, über jeden Zaun hechtete und furchtlos aus dem ersten Stockwerk in die Baugrube darunter sprang. Man kann wohl von Glück reden, dass ich nicht arg eitel war, wer weiß, mit welchen Komplexen behaftet ich sonst aufgewachsen wäre. Verstehen Sie mich richtig, wie wohl alle Jugendliche war ich voller Unsicherheiten. Nur nicht, was all die Narben betraf, die ich davon getragen habe.

Seitdem sind noch mehr Narben hinzugekommen. Sichtbar und unsichtbar. Selbst verschuldet und solche, die sich nicht vermeiden ließen. Doch alle sie ändern nichts daran, wer ich bin. Oder doch. Manche davon haben mich zu dem gemacht, was ich jetzt bin. Weil ich sie überlebt habe. Und weil ich sie jetzt tragen kann.

Ich sehe sie nicht als Narben. Ich sehe sie als beautiful mistakes, als schöne Unperfektheit, die mich zu dem machen, was ich bin.

… full of beautiful mistakes – voller schöner Unperfektheiten …

Jeder von uns hat seine beautiful mistakes. Die Einen sieht man, die Anderen sind versteckt. Die Einen kann man berühren, die Anderen sind emotional. All sie sind real. Doch ich wünsche uns allen, dass sie uns lediglich daran erinnern, was wir erlebt haben, was wir erreicht haben, wie weit wir gekommen sind. Ich für meinen Teil weigere mich, meine Gegenwart und meine Zukunft von ihnen diktieren zu lassen.

Und daher widme ich „Beautiful“ von Christina Aguilera all denen, die zu ihren beautiful mistakes stehen und wünsche denen, die noch nicht so weit sind, ihren Frieden damit schließen und sich selbst so akzeptieren zu können, wie sie sind.

Wir sind nun einmal alle einmalig.

Original akkustik-Version von Christina Aguilera:

A capella Cover von baff!:

Eine weitere sehr schöne Version stammt von Ivo Soares, die sich leider nicht embedded abspielen lässt. Also überlasse ich es Ihnen selbst, dem Link zu folgen und das Video in einem neuen Fenster abzuspielen.

Liebhaber der Instrumentalmusik sollten ans Ende des Artikels scrollen, wo ich einige weitere Cover-Versionen, u.a. Gitarre, Sax und natürlich Klavier, zusammengestellt habe.

Von Musik und ihren Bildern

Kennen Sie den Film „Erin Brokowith“? Wenn ja, dann haben Sie vielleicht noch die Stelle in Erinnerung, wo eine Frau Erin fragt, was denn von ihr als Frau übrig bliebe, wenn man ihr erst beide Brüste, die Gebärmutter und die Eierstöcke entfernt habe. Es gibt wohl wenig, was das Selbstverständnis der Frau mehr verletzen kann. So etwas hinterlässt Narben auf allen Ebenen, bei der Frau selbst und bei jedem in ihrer Umgebung. Das ist der Grund, warum ich genau dieses Bild vor Augen habe, wenn ich Christina Aguilera zuhöre.

Bitte denken Sie daran: auch Männer können an Brustkrebs erkranken.

Klicken Sie auf das Bild, wenn Sie es größer betrachten wollen. Achtung! Das Bild wird im selben Tab geöffnet.

Kallillustration zum Freitagssong „Beautiful“ von Christina Aguilera
Kallillustration zum Freitagssong „Beautiful“ von Christina Aguilera

Referenzfotos und Skizzen

Es fing wie so oft mit Rumgeschmiere auf einem Stück Papier, mit meinem aktuellen Lieblingsfüller gefüllt mit Rustic Brown von Diamine.

Skizzen zum Freitagssong „Beautiful“ von Chrstina Aguilera. Der allererste Entwurf mit einem Füller und Rustic Brown von Diamine
Skizzen zum Freitagssong „Beautiful“ von Chrstina Aguilera. Der allererste Entwurf mit einem Füller und Rustic Brown von Diamine

Da ich diesmal eine ziemlich genaue Vorstellung von dem Bild hatte, bedurfte es nur fünf Referenzfotos und zwei Skizzen, bis ich die Pose auswählte, die ich haben wollte. Das Tattoo sollte als Gegenpol zur Narbe dienen. Zeigen, dass nicht die Narbe die Frau markiert, sondern die Frau die Narbe zu dem macht, was sie will: Ihrer Stärke. Ihrem Überlebenswillen. Ihrem Erfolg.

Skizzen zum Freitagssong „Beautiful“ von Chrstina Aguilera. Pose-Proben mit Fude-Stift und Sumi-e.
Skizzen zum Freitagssong „Beautiful“ von Chrstina Aguilera. Pose-Proben mit Fude-Stift und Sumi-e.

Ein Problem bei Kalligrafiebildern ist es, dass die Texte selten nur eine Seite lang sind. Man muss also eine Balance zwischen dem Platzbedarf des Textes vs. des Bildes und der Lesbarkeit des Textes vs. Sichtbarkeit des Bildes finden. Es geht also um die Komposition.

Bevor ich mit der Endversion einer Kalligrafie und des Bildes anfange, verschiebe ich deren Entwürfe so lange in einem Bildbearbeitungsprogramm, bis mir das Endergebnis halbwegs gefällt. Dabei vergleiche ich nicht nur die Wirkung unterschiedlicher Anordnungen der Kalligrafie zum Bild, sondern auch unterschiedliche Bilder sowie deren Variationen (hier: dunkel vs. hell).

Skizzen zum Freitagssong „Beautiful“ von Chrstina Aguilera. Kompositionsentwurf mit erster Pose.
Skizzen zum Freitagssong „Beautiful“ von Chrstina Aguilera. Kompositionsentwurf mit erster Pose.

Skizzen zum Freitagssong „Beautiful“ von Chrstina Aguilera. Kompositionsentwurf mit zweiter Pose, hell
Skizzen zum Freitagssong „Beautiful“ von Chrstina Aguilera. Kompositionsentwurf mit zweiter Pose, hell

Skizzen zum Freitagssong „Beautiful“ von Chrstina Aguilera. Kompositionsentwurf mit zweiter Pose, dunkel
Skizzen zum Freitagssong „Beautiful“ von Chrstina Aguilera. Kompositionsentwurf mit zweiter Pose, dunkel

Als Nächstes kam eine grobe Value-Studie, wobei mir der Effekt so gut gefallen hatte, der durch das Anlösen der Rustic Brown-Tinte durch Wasser entstand, dass ich beschloss, auch dieses Bild auf chinesischem Papier auszuführen.

Skizzen zum Freitagssong „Beautiful“ von Chrstina Aguilera. Value-Studie mit aufgelöster Tinte.
Skizzen zum Freitagssong „Beautiful“ von Chrstina Aguilera. Value-Studie mit aufgelöster Tinte.

Was folgt, sind die Studien mit Sumi-e und Shadow Black von Boku Undo. Man sieht sofort, dass ich noch nicht so viel Übung im Malen auf chinesischem Papier (hier Wanzhou) habe, das sich in seiner Handhabung sehr von dem im Westen üblichem Aquarellpapier unterscheidet :-) Auch so ein beautiful mistake von mir, das ich mich weigere, zu akzeptieren. Mit ein wenig Übung wird daraus irgendwann auch wirklich mehr beautiful als mistake. Bis dahin dürfen Sie gerne auf meine Kosten schmunzeln :-)

Skizzen zum Freitagssong „Beautiful“ von Chrstina Aguilera. Sumi-e auf Wanzhou.
Skizzen zum Freitagssong „Beautiful“ von Chrstina Aguilera. Sumi-e auf Wanzhou.

Skizzen zum Freitagssong „Beautiful“ von Chrstina Aguilera. Sumi-e und Shadow Black von Boku Undo auf Wanzhou.
Skizzen zum Freitagssong „Beautiful“ von Chrstina Aguilera. Sumi-e und Shadow Black von Boku Undo auf Wanzhou.

Nach der vorigen Farbstudie musste ich die Wirkung des Tatoos ausprobieren. Da ich selber gerne den Aufbau der Bilder Schicht für Schicht beobachte, möchte ich Ihnen die farbliche Untermalung der nachfolgenden Skizze nicht vorenthalten.

Skizzen zum Freitagssong „Beautiful“ von Chrstina Aguilera. Sumi-e und Shadow Black von Boku Undo auf Wanzhou, Untermalung.
Skizzen zum Freitagssong „Beautiful“ von Chrstina Aguilera. Sumi-e und Shadow Black von Boku Undo auf Wanzhou, Untermalung.

Skizzen zum Freitagssong „Beautiful“ von Chrstina Aguilera. Sumi-e und Shadow Black von Boku Undo auf Wanzhou mit Tattoo.
Skizzen zum Freitagssong „Beautiful“ von Chrstina Aguilera. Sumi-e und Shadow Black von Boku Undo auf Wanzhou mit Tattoo.

Jetzt, wo ich mit der Wirkung der Skizze zufrieden bin (und hoffe, dass das fertige Bild danach entsprechend gut wird), kehre ich zurück zur Kompositionsfrage und baue die Studie in den Entwurf ein. Diesmal geht es mir um die Wirkung dunkles Bild vs. Kalligrafie sowie dunkler Hintergrund vs. heller Hintergrund für die Kalligrafie.

Skizzen zum Freitagssong „Beautiful“ von Chrstina Aguilera. Horizontale Kalligrafiestudie.
Skizzen zum Freitagssong „Beautiful“ von Chrstina Aguilera. Horizontale Kalligrafiestudie.

Was wäre, wenn ich die Kalligrafie nicht horizontal, sondern vertikal anordnen würde (habe ich schon erwähnt, wie sehr digitale Bildverarbeitung die Entwurfsphase erleichtern kann?):

Skizzen zum Freitagssong „Beautiful“ von Chrstina Aguilera. Vertikale Kalligrafiestudie.
Skizzen zum Freitagssong „Beautiful“ von Chrstina Aguilera. Vertikale Kalligrafiestudie.

Seit der ersten Skizze sind nun 17 Tage vergangen (niemand hat behauptet, dass eine Kalligrafieillustration eine schnelle Angelegenheit ist) und ich fing an, die Komposition als zu dunkel zu empfinden. Ja, mir gefiel es, dass die Figur gegenüber dem dunklen Hintergrund zu leuchten schien, doch insgesamt erschien mir das Bild nicht mehr der Aussage des Textes, „we are beautiful in every single way“ zu entsprechen. Also unternahm ich gestern einen letzten Versuch (denn irgendwann muss man auch „Basta!“ sagen können).

Zunächst wie so oft eine Skizze, diesmal in Graphit, um sich mit der Pose und den Values vertraut zu machen. Das dazugehörige Tuschebild erspare ich Ihnen, denn das habe ich dermaßen verhunzt, dass es nie in Frage kam, es für die Kalligrafie zu benutzen. Zumal ich wiedermal dunkeln Hintergrund (der mir in diesem Bild übrigens von allen Tuschezeichnungen am besten gelungen war, welche Ironie!) hineingemalt habe, obwohl das genau der Zweck der Übung nicht war :-)

Skizzen zum Freitagssong „Beautiful“ von Chrstina Aguilera. Graphitstudie zum allerletzten Versuch.
Skizzen zum Freitagssong „Beautiful“ von Chrstina Aguilera. Graphitstudie zum allerletzten Versuch.

Nachdem ich davon eine Tuschezeichnung angefertigt habe, war ich nur noch genervt (sagen wir mal, ich kann mich wirklich nicht leiden, wenn ich genervt bin). Und dann wurde mir plötzlich bewusst, dass das das Bild war, was die Aussage am besten illustrierte: Eine Skizze ist immer roh. Sie ist niemals fertig. Sie ist niemals fehlerfrei. Sie ist per Definition full of beautiful mistakes.

Und so ist die Illustration diesmal wirklich reduziert, ohne jeglichen Schnickschnack, der von ihren Fehlern ablenken könnte. Sie ist einfach da, mitsamt all der ursprünglichen Hilfslinien, die ich auf noch unberührtes Papier legte, um die Proportionen und Bewegungsrichtungen einfangen zu können. Nichts wurde wegradiert. Das Gesicht ist nur grob angedeutet, genauso wie die Haare und manche Values, wo Licht und Schatten mit harten Grenzen voneinander getrennt wurden, anstatt halbwegs verwischt worden zu sein.

Die Kalligrafie selbst zentrierte ich, da hier weder Links- noch Rechtsbündigkeit gut funktionierte. Das Tattoo musste ich leider verkürzen (nur beautiful anstatt meines Lieblingssatzes full of beautiful mistakes), was jedoch dazu führte, dass ich es gleich als Titel der Kalligrafie nutzen konnte.

Und so hielt ich zweieinhalb Wochen nach meiner ersten Idee das fertige Bild in meinen Händen. Da ich die Kalligrafie und das Bild digital zu einer Kollage zusammensetzte (und somit ein Bild von DIN A3 Größe erreichte), druckte ich es anschließend auf Aquarelldruckerpapier aus.

Bisher benutzte ich immer Fine InkJet Paper Albrecht Dürer von Hahnemühle. Diesmal versuchte ich es mit Bockingford Inkjet von St Cuthberts Mill. Ich bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden, zumal das Papier beidseits bedruckbar ist (was ich jedoch noch nicht ausprobiert habe). Die Zeichnung sieht darauf wie handgemacht aus. Wobei ich anmerken muss, dass ich die Zeichnung bei 600 ppi, die Kalligrafie bei 300 ppi eingescannt habe, die digitale Kollage auf DIN A3 skalierte und für den Druck wieder auf DIN A4 verkleinerte.

Und so sieht es aus:

Skizzen zum Freitagssong „Beautiful“ von Chrstina Aguilera. Fertiges Kalligrafiebild, gedruckt auf dem Aquarellpapier.
Skizzen zum Freitagssong „Beautiful“ von Chrstina Aguilera. Fertiges Kalligrafiebild, gedruckt auf dem Aquarellpapier.

Lessons learned: Kalligrafie

  • Helle Kalligrafie auf dunklem Hintergrund verlangen nach dickeren Haarlinien bei Copperplate Schrift, da diese sonst zu schlecht zu erkennen sind.
  • Wenn die Kalligrafie den Hintergrund der Illustration bilden soll, muss die Versform aufgebrochen und als Fließtext gestaltet werden.
  • Verwendete Feder ändert das Erscheinungsbild der Kalligrafie teils erheblich.
  • Der Grauwert der Kalligrafie kann durch die x-Höhe + Oberlängen- / Unterlängenkombination, aber auch durch mehr oder weniger flexible Feder (mit entsprechend angepasstem Druck) beeinflusst werden, auch wenn diese Technik ihre Grenzen hat.

Wie Sie vielleicht aus meinem vorigen Beitrag Freitagssong-Kalligrafie: Say Something von A Great Big World wissen, bin ich noch ziemliche Anfängerin, was chinesische Tuschemalerei angeht. So ist es nicht verwunderlich, dass ich einige Dinge erst lernen bzw. für mich selbst herausfinden musste.

So habe ich gelernt, dass

  • man auf der glatten Seite des Wanzhou-Papiers malt.
  • das Bild tatsächlich an Leuchtkraft gewinnt, wenn es nach der Fertigstellung aufgezogen wird.
  • das Bild nicht unbedingt auf demselben (hier Wanzhou) Papier aufgezogen werden muss. Günstiges Druckerpapier geht auch und ist manchmal sogar besser, weil es weißer ist und dadurch das Bild auf dem (durchscheinenden) Wanzhou Papier zum Leuchten bringt.
  • man keinen Weizen-Kleister zum Aufziehen des Bildes braucht. Viel bequemer (weil man diesen nicht jedes Mal per Hand herstellen muss, was für ein kleines Bild wirklich nicht effizient ist) geht es mit Gummi Arabicum.
  • man am besten
    • das Trägerpapier (Druckerpapier) mit dem Gummi Arabicum bestreicht,
    • danach leicht mit Wasser einprüht,
    • mit einem feuchten (nicht nassem) Schwammpinsel verstreicht,
    • das Bild auf der Rückseite leicht (!) mit Wasser besprüht,
    • mit dem „Gesicht“ auf die Filzunterlage legt,
    • das Trägerpapier darauf vorsichtig aufrollt (Luftblasen sofort herausdrücken),
    • glattstreicht,
    • Bild wieder mit dem „Gesicht“ nach oben dreht,
    • auf dem Trägerbrett mit Klammern fixiert und
    • komplett austrocknen lässt
  • man sich erst an die Handhabung der chinesischen Pinsel gewöhnen muss. Ich bin mir noch nicht sicher, ob zwischen Pferd und Wolf wirklich großer Unterschied besteht. Ich weiß nur, dass die Ratte wirklich gute Liner ergibt und dass ich mit der Ziege nicht zurechtkomme.
  • chinesische / japanische Wasserfarben (Aquarell, Gouache) eignen sich tatsächlich besser für chinesische Tuschemalerei, weil sie durch ein anderes Bindemittel (u. a. Leim statt / neben Gummi Arabicum) wasserfest austrocknen, sodass sie beim anschließenden Anfeuchten (beim Aufziehen) nicht verlaufen.
  • auch gedeckte Farben wie Shadow Black von Boku Undo schön sein können (ich präferiere sonst rein klingende Farben).
  • Shadow Black von Boku Undo sich schön abheben oder verschieben lassen.
  • Sumi-e vom Stein wirklich dick angerieben werden muss, damit sie tief schwarz wirkt und „trockener Pinsel“ möglich ist.
  • es besser ist, nur kleine Partien mit einem sauberen Pinsel anzufeuchten (für nass-in-nass-Technik), anstatt wie manchmal empfohlen, mit einer Sprühflasche zu bearbeiten. Die Wanderung der Farben lässt sich so besser kontrollieren.
  • ich sicherlich die Hälfte meiner Erkenntnisse hier nicht mehr erwähnt habe und gerade viel zu faul bin, um mein Art Journal durchzublättern und alle Punkte aufzusammeln :-) Das ist übrigens mein Wink mit dem Zaunpfahl an Sie: Führen Sie immer ein Art Journal, in dem Sie Fotos von Ihren Bildern einkleben sowie die dabei gesammelten Erkenntnisse aufschreiben.
  • … und schließlich: Zeichnen in Graphit ist für mich genauso wie Klavierklänge wie von einer langen Reise heimkehren. Egal was ich für Techniken ausprobiere und wie sehr sie mir zusagen – gib mir einen Bleistift und ein Stück Papier und ich bin zu Hause. Egal, wo ich gerade bin.

Und zum Schluss

… bin ich wirklich überrascht, wie wenig sich die unterschiedlichen (Vokal-)Cover von „beautiful“ unterscheiden. Ich bin es sonst gewohnt, dass die meisten Interpreten versuchen, einem Lied ihren Stempel zu verpassen. Das ist das erste Lied, bei dem mir das fehlte. Die einzige Ausnahme waren a capella Version von baff! und all die unterschiedlichen Instrumentalversionen, insbesondere E-Gitarren. Dumm nur, dass E-Gitarre nicht unbedingt zu meinen bevorzugten Musikinstrumenten gehört, auch wenn ich durchaus die Virtuosität der Benutzer erkennen und würdigen kann. Mich stören die oft zu viele gleichzeitig mitschwingenden Frequenzen (genauso wie ich sauber klingende Farben mag, bevorzuge ich auch saubere Klänge). Wer also auf E-Gitarre steht, sollte selbst nach entsprechenden Cover-Versionen suchen.

Da fällt mir ein, ich habe noch mehr Cover versprochen

Für Liebhaber der Instrumentalmusik gibt es eine Akustikgitarrenversion von gitaarwpp:

… oder Fingerstyle von Richard Armstrong:

Wer eher auf E-Gitarre steht, findet diese Version von NeoGeofanatic vielleicht ansprechender. Da die embedded Wiedergabe für dieses Video deaktiviert wurde, müssen Sie dem Link genauso folgen, wie dem Link zu dem Sax-Cover von Zygi Sax, dessen Cover sich für einen entspannten Abend mit einem Glas Wein eignet.

Ach ja, Sie haben doch nicht wirklich geglaubt, dass ich Sie ohne eine Klavierversion in die Welt entlasse? Hier von Lorenzo Turla:

Sie haben eine Anmerkung oder eine Anregung zu diesem Artikel? Ich freue mich über Ihren .