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Tag 5 des #Autorenwahnsinns - Mein Schreibprogramm von Mira Alexander. Abgebildet ist eine Programm-Maske von Notepad++  . Eine digital nachkolorierte Tuschezeichnung.

Tag 5: Dein Schreibprogramm

Veröffentlicht: 05.01.2017
Anzahl Wörter: 507
Lesedauer: 2 min
Inhaltsübersicht
  1. Ultrakurze Antwort
  2. … noch immer eine kurze Antwort
  3. … und die Langversion davon
    1. Windows
    2. Android
    3. Linux
    4. Alles ist Eins
  4. Eine Frage bleibt noch: Warum?

Gestern habe ich bereits verraten, dass ich eine Menge unterschiedlicher Geräte zum Schreiben benutze. Und obwohl es mittlerweile vielleicht sogar das eine oder andere Schreibprogramm gibt, dass auf allen von mir benutzten Plattformen läuft (Windows, Linux, Android), brauche ich keines davon.

Ich bevorzuge die einfachsten Mittel, denn das stellt sicher, dass ich überall schreiben kann.

Welches Programm benutze ich also?

Ultrakurze Antwort

Editor

… noch immer eine kurze Antwort

(meistens) Notepad++ oder DroidEdit oder Browser

… und die Langversion davon

Windows

Die meisten von Ihnen werden Nodepad++ wahrscheinlich gar nicht kennen, denn er entfaltet seine Stärken besonders beim Programmieren. Ich für meinen Teil schätze besonders seine Regular Expressions, mit denen ich schon so manches Mal eine Datei im Handumdrehen komplett umgestaltet habe. Außerdem finde ich den darin integrierten Explorer, der wahlweise das Dateisystem oder die Projektstruktur abbildet, sehr geschickt. So habe ich alle Dateien meines Projekts auch ohne des Windows-Explorers jederzeit zur Hand, selbst wenn sie über mehrere Verzeichnisse verteilt sein sollten.

Android

Ich kann DroidEdit für Android nur empfehlen. Der Editor kann nicht nur gleichzeitig mehrere Dateien in Tabs öffnen (jaja, ich und die geöffneten Tabs, auch so eine Geschichte, die Notepad++ so super beherrscht), sondern auch per FTP oder Google-Drive mit externen Dateien arbeiten, was mir sehr zugute kommt, wenn ich direkt auf einem der Server etwas verändern möchte. Oder Ihnen, wenn Sie Ihre Dateien im Drive speichern.

Linux

Würde ich direkt an einer Linux-Workstation arbeiten, würde ich wohl einen Emacs einsetzen. Ich sitze aber meistens nicht direkt am Server (würden Sie auch nicht tun, es sei denn, Sie stehen auf Kälte und Dunkelheit) und so benutze ich vi.

Alles ist Eins

Ach ja, sollten Sie nach so viel technischem Zeug noch hier bei mir sein, dann fragen Sie sich wohl, warum ich weiter oben von einem Browser als Schreibprogramm sprach.

Sie sollen für Ihre Geduld belohnt werden!

Um einen simplen Editor verwenden zu können, speichere ich meine Dateien als einfache Textdateien. Also suchte ich nach einem Programm, das mit simplen Textdateien arbeitet (ohne Datenbanken), damit ich meine Recherche-Dateien einfach versionieren/sichern/synchronisieren kann (Git aus dem vorigen Beitrag). Ich wurde bei Dokuwiki fündig (eines Tages schreibe ich vielleicht einen Artikel darüber).

Dokuwiki ist eigentlich ein Wiki-Programm, das durch Plugins erweitert werden kann. Wie es für ein Wiki-Programm üblich ist, kann man über einen Browser darauf zugreifen und dessen eigene Editor-Funktion (direkt im Browser) benutzen.

Eine Frage bleibt noch: Warum?

Warum so viele Programme, die man als Autor normalerweise gar nicht auf dem Radar hat? Weil ich dadurch immer und überall schreiben kann, auf eigenen wie fremden Computern, auf allen Betriebssystemen.

Freiheit.

Jetzt wissen Sie, womit ich arbeite. Ich bevorzuge die einfachsten Mittel, denn das stellt sicher, dass ich überall schreiben kann. Warum soll ich viel Zeit darauf aufwenden, die Bedienung irgendwelcher speziellen Programme zu lernen, wenn ich bereits alles habe, was ich brauche? Ich bin Informatikerin, erinnern Sie sich? Wir müssen faul sein.

Ich danke Ihnen für so viel Geduld.

Ihre Mira Alexander

P.S.: Und hier gibt es die Übersicht aller Artikel der Serie #Autorenwahnsinn 2017.

Sie haben eine Anmerkung oder eine Anregung zu diesem Artikel? Ich freue mich über Ihren Kommentar.